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Woche der Gerechtigkeit – „Ein Fall vor Gericht“ – Landgericht Hannover lädt zu nachgestellter Hauptverhandlung ein
Wie läuft eine strafrechtliche Hauptverhandlung ab? Und wie entscheidet man über Schuld und Unschuld, wenn Recht, Moral und die besonderen Umstände eines Falles miteinander in Konflikt geraten? Diesen Fragen widmet sich das Landgericht Hannover am 1. September 2026 ab 16:00 Uhr bei einer nachgestellten Hauptverhandlung im Schwurgerichtssaal. Die Veranstaltung findet im Rahmen der niedersachsenweiten „Woche der Gerechtigkeit“ statt.
Unter dem Titel „Ein Fall vor Gericht“ stellen Richterinnen und Richter des Landgerichts gemeinsam mit Studierenden der Leibniz Universität Hannover eine strafrechtliche Hauptverhandlung nach. Grundlage ist ein Fall, der sich tatsächlich ereignet hat und schwierige rechtliche und moralische Abgrenzungsfragen aufwirft. Die Besucherinnen und Besucher können den Strafprozess von der Verlesung der Anklage über die Beweisaufnahme bis zu den Plädoyers und der Urteilsverkündung miterleben.
Dabei bleibt das Publikum nicht nur Zuschauer: Vor der gerichtlichen Entscheidung können die Besucherinnen und Besucher selbst darüber abstimmen, ob sie die angeklagte Person für schuldig oder unschuldig halten. Anschließend wird sich zeigen, ob das Gericht zu demselben Ergebnis gelangt.
Die Veranstaltung soll einen anschaulichen Einblick in die Arbeit der Strafjustiz geben und zugleich deutlich machen, vor welchen schwierigen Abwägungs- und Entscheidungsfragen Gerichte stehen können.
Als besonderer Gast wird die Niedersächsische Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann an der Veranstaltung teilnehmen.
Termin: Dienstag, 1. September 2026, ab 16:00 Uhr
Ort: Landgericht Hannover, Volgersweg 65, 30175 Hannover, Schwurgerichtssaal
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, an der Hauptverhandlung teilzunehmen.
