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48-17 Keine Abhilfe für AR-Mitglied

Sofortiger Beschwerde von Aufsichtsratsmitglied nicht abgeholfen - Akten werden dem Oberlandesgericht Celle vorgelegt

Der von dem Aufsichtsratsmitglied eingelegten sofortigen Beschwerde wegen Versagung einer einstweiligen Verfügung gegen Hannover 96 (vgl. PI vom gestrigen Tage) ist heute von der 1. Zivilkammer des Landgerichts nicht abgeholfen worden.

Die Kammer sah bereits keine Eilbedürftigkeit für eine Anordnung, der Antragsteller habe sich mit seinen Anträgen im Vorfeld viel Zeit gelassen.

Weil es sich bei dem Antrag auf einstweilige Verfügung um ein Verfahren des sog. einstweiligen Rechtsschutzes handelt, darf eine Verfügung nur in Eilfällen ergehen.

Im Übrigen hielt das Gericht an seiner Auffassung fest. Der Antragsteller habe nicht dargelegt, dass der Vorstand des Antragsgegners bei der Festsetzung des Preises für die Gesellschaftsanteile an der Hannover96 Management GmbH seinen Beurteilungsspielraum in rechtsmissbräuchlicher Weise überschritten habe, heißt es in dem Beschluss.

Das Landgericht leitet die Akten nunmehr dem Oberlandesgericht in Celle zu.

(Az.: 1 O 189/17)

Hans-Christian Rümke

Richter am Landgericht

Medienmanager

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